Allgemein

HÄNDE

1. Untergrund:

Platziere Deine Matte lieber auf einem harten, als auf einem weichen Untergrund. Warum? Weil das Deine Hände schont. Auf einem Teppich z. B. sinken Deine Hände zu sehr ein und das belastet die Handgelenke unnötig. Deshalb sind harte Parkett-, Fliesen- oder Korkböden die bessere Wahl.
Achte allerdings besonders auf Deine Knie. Sollten die auf dem harten Boden schmerzen, lege hier etwas weiches unter.

2. Aufwärmen:

Es gibt mehrere therapeutische Handgelenksübungen.
Eine Variante ist: Im Vierfüßlerstand, die Hände unterhalb den Schultern platzieren und dann die gespreizten Fingerspitzen nach vorne, zur Seite und nach hinten rotieren lassen, immer kurz halten und lösen. Als letztes drehe die Handgelenke so, dass alle Finger zu Dir zeigen. Lehne Dich soweit zurück und wie es für Dich angenehm ist.

3. Ausrichtung:

Die Hände sollten immer so platziert sein, dass die Handgelenke eine senkrechte Linie mit den Schultern bilden. (In Stützhaltungen)
Achte darauf, dass die Handgelenksfalte parallel zum vorderen, kurzen Mattenrand verläuft und Dein Zeigefinger nach vorne schaut. Während der Unterarm einwärts gedreht ist, dreht der Oberarm nach außen. Damit entlastest Du die Schultern.

4. Handgewölbe:

Genauso wichtig, wie an den Füßen das Gewölbe ist, verhält es sich an den Händen. Um die erhöhte Last auf Deinen Handgelenken optimal zu verteilen, spanne Dein Handgewölbe auf. Indem Du die 3 Punkte an Daumen-, Zeigefinger und kleinem Fingergrundgelenk fest in die Matte presst, zieht sich die Mitte Deiner Handfläche automatisch nach oben. Drücke den Boden weg von Dir und lege die Finger gespreizt, ganz locker ab.

5. Finger

Die Finger sind gespreizt um die kommende Last optimal zu verteilen. Der einzige Finger in dem ab und zu Druck ist, ist der Zeigefinger. Dieser bzw. das Gelenk sollte gerade nach vorn zeigen. Die Hauptlast sollte von den Grundgelenken von Daumen und Zeigefinger getragen werden. Indem Du den Druck eher auf die Fingerballen, als auf die Handgelenke verteilst, werden diese geschont.

6. Übung:

Eine der besten Übungen für einen Handydaumen oder sonstige Handgelenks-beschwerden, die in unserer Zeit häufig vorkommen, ist Folgende: Gebe die Hände in Gebetshaltung vor Deine Brust und öffne nun die Hände so, dass sich erst die kleinen Finger und die Handgelenke berühren. Rotiere die Hände weiter und versuche, dass die Handgelenke sich weiter berühren, bis Du wieder in der Ausgangsposition bist.

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